Die LITERARISCHEN BLÄTTER erscheinen monatlich im Print- und Onlineformat. Hier schreiben junge Autorinnen und Autoren für ein junges anspruchsvolles Publikum.

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Viel Freude beim Aufsammeln literarischer Impulse!

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„Ich greife nach den weißen Bögen dünner Freiheit“

Valentin Ruckebier, LB I/3

„ich habe mir ihren körper / dann einfach / aufgeschrieben. jetzt / kann ich ihn immer lesen / die blicke auf den zeilen / zwischen den falten.“

Phillip Meinert, LB I/6

„ich möchte nun nichts mehr aufschreiben. ich möchte weder hier, noch sonst irgendwo auf dieser schäbigen erde sein. meine welt ist meine seele, meine seele ist die ganze welt.“

Nicolas Rummel, LB I/4

„ich finde man kriecht nicht oft / unter einen marienkäfer“

Paul Bernewitz, LB I/4

„ADAM: Reicht es dir nicht, jeden Tag aufzustehen und gesund zu sein? Ich bin ein einfacher Mensch. Reicht dir das Leben nicht? Nein, es muss Liebe sein.“

Felix Jueterbock, LB I/9

„ich schlaf, wenn überhaupt / nur manchmal, aus instinkt“

Friederike Pank, LB I/2

„es tut auch gut das herz einmal abzuwaschen / auszuhängen“

Paul Bernewitz, LB II/2

„Und ich denke ans fliegen, wie jedes mal, daran, dass ich nicht wissen kann, ob diese ahnung stimmt, daran, dass dieses eine ein unaufgeschlossenes ist.“

Peggy Luck, LB I/6

„was hat mir diese welt ~wenn ich fragen darf / außer den purismen des verlebten noch zu sagen?“

Paul Bernewitz, LB II/2

„ich spaziere apathisch durch ost-berlin / da wo der schatten meiner selbst blueht“

Frederik Thiele, LB II/3

„im wasser klingen deine haare beinahe lebendig.“

Naïma Märker, LB I/6

„Ihre Physik ist stärker als / meine Mnemosyne. / Ich werde lernen / zu schreiben.“

Felix Jueterbock, LB II/3

„ob es noch sinn macht / wörter zu vermischen? / welcher standpunkt ist damit erreicht / alles kreisverkehr“

Benjamin Wimmer, LB II/9